Geschichte des Prado-Museums
Hier erfahren Sie alles über die Geschichte des Prado-Museums in Madrid, das eine bedeutende Sammlung von Werken von Velázquez, Goya und weiteren Künstlern beherbergt. Zudem werden die Ursprünge, die kulturelle Bedeutung und die wichtigsten Meilensteine dargelegt.
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Die Anfänge des Prado-Museums
Das Prado-Museum entstand aus dem Ehrgeiz der spanischen Krone, ihr kulturelles Prestige in ganz Europa zu präsentieren. Autorisiert von König Ferdinand VII., wurde das Projekt vor allem von Königin Maria Isabella von Braganza vorangetrieben. Sie überzeugte den Monarchen, die umfangreichen königlichen Sammlungen von privaten Palastausstellungen in einen öffentlichen Rahmen zu überführen.
Ursprünglich als Königliches Museum für Malerei gegründet, zielte die Institution darauf ab, das nationale Erbe zu bewahren und gleichzeitig den künstlerischen Geschmack der Öffentlichkeit zu bilden. Diese Transformation markierte einen bedeutenden Meilenstein in der spanischen Geschichte, indem exklusive aristokratische Schätze in ein nationales Vermächtnis umgewandelt wurden. Heute steht das Museo Nacional del Prado als Zeugnis dieser Vision und beherbergt eine Sammlung von immenser historischer Relevanz und künstlerischer Größe. Wie ein Quora-Nutzer es ausdrückt: „Die Qualität, Quantität, historische Relevanz und Größe der Werke ist wirklich beeindruckend.“

Wann wurde das Prado-Museum gebaut?
Obwohl das Museum unter Ferdinand VII. eröffnet wurde, stammt das Gebäude selbst aus dem Jahr 1785. Der Architekt Juan de Villanueva entwarf den Bau ursprünglich während der Herrschaft von König Karl III., der es als Sitz des Königlichen Kabinetts für Naturgeschichte vorsah. Das neoklassizistische Projekt wurde während der Napoleonischen Kriege unterbrochen, doch der Standort wurde schließlich umgewidmet, um der Vision der Königin für eine öffentliche Galerie zu entsprechen.
Das Gebäude öffnete schließlich 1819 seine Türen und markierte damit den Übergang von einem wissenschaftlichen Projekt zu einem erstklassigen Kunstraum. Um dem kontinuierlichen Wachstum seiner Bestände gerecht zu werden, durchlief das Gebäude im 19. und 20. Jahrhundert mehrere strategische Erweiterungen, die den Erhalt der Meisterwerke sicherstellten.
Zeitleiste des Prado-Museums
Die Geschichte des Museo Nacional del Prado spiegelt den Ehrgeiz der spanischen Monarchie und die Entwicklung der Kunst im Land wider. Von seinen Ursprüngen in den königlichen Sammlungen des 16. und 17. Jahrhunderts bis zu seiner Verwandlung in eines der bekanntesten Museen Europas spiegelt die Entwicklung des Prado die künstlerische, politische und soziale Geschichte Spaniens wider. Die folgende Zeitleiste hebt die wichtigsten Momente hervor, die das Museum von seiner Gründung bis heute geprägt haben:
- 16. – 17. Jahrhundert: Der Kern der Sammlung des Prado wird durch die spanische Monarchie gebildet, insbesondere unter Karl V., Philipp II., Philipp III. und Philipp IV., die Künstler wie Tizian, Rubens und Velázquez förderten.
- 1785: König Karl III. beauftragt den Architekten Juan de Villanueva mit dem Entwurf eines neoklassizistischen Gebäudes, das für das Königliche Naturalienkabinett vorgesehen ist.
- 1819: Das Gebäude wird als Real Museo de Pintura y Escultura eröffnet, gefördert durch Königin María Isabel de Braganza. Der erste Katalog listet 311 Gemälde auf.
- 1868: Nach der Glorreichen Revolution nimmt die Institution offiziell den Namen Museo del Prado an.
- 1872: Die Sammlung des Museo de la Trinidad wird eingegliedert, was die Bestände des Prado an spanischer religiöser Malerei erheblich bereichert.
- 1881: Baron Émile d’Erlanger schenkt dem Museum Goyas „Pinturas Negras“ (Schwarze Gemälde), nachdem diese von den Wänden der Quinta del Sordo auf Leinwand übertragen wurden.
- 1936 – 1939: Während des Spanischen Bürgerkriegs schließt das Museum und bedeutende Kunstwerke werden zum Schutz nach Valencia und später nach Genf evakuiert.
- 1971: Das Museo de Arte Moderno wird aufgelöst. Werke des 19. Jahrhunderts verbleiben im Prado, während moderne und zeitgenössische Kunst die Basis für das Museo Reina Sofía bilden.
- 2004: Ein neuer Rechtsrahmen gewährt dem Prado eine größere institutionelle Autonomie und verbessert die Verwaltung, das Finanzmanagement sowie die Konservierungsrichtlinien.
- 2007: Die Moneo-Erweiterung wird eröffnet; sie umfasst neue Galerieräume, Restaurierungswerkstätten und den restaurierten Jerónimos-Kreuzgang.
- 2019: Das Museo del Prado feiert sein zweihundertjähriges Bestehen mit bedeutenden Ausstellungen und internationaler Anerkennung als eines der weltweit führenden Kunstmuseen.

Wichtige Meilensteine
Zu den wichtigsten Meilensteinen des Museums gehören die Erweiterung seiner Sammlung, die Schenkung wertvoller historischer Schätze und seine Modernisierung:
- Die Sammlung wurde im 19. und 20. Jahrhundert durch Schenkungen und Ankäufe erweitert. Die Sammlung beherbergt weltberühmte Meisterwerke wie Velázquez’ „Las Meninas“, Goyas „Der dritte Mai 1808“ und Boschs „Der Garten der Lüste“.
- Das Villanueva-Gebäude wurde von Juan de Villanueva entworfen und ist ein klassizistisches Architekturmeisterwerk. Die jüngste Erweiterung durch Rafael Moneo fügte jedoch ein neues Gebäude hinzu, das mit dem Altbau verbunden ist. Dies verbesserte die Ausstattung und die Kapazität des Museums.
Weitere Informationen zum Prado-Museum

Prado-Museum Tickets
Im Herzen von Madrid gelegen, ist das Prado-Museum eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ein Muss für jeden Besucher der Hauptstadt. Es beherbergt die weltweit bedeutendste Sammlung spanischer Malerei sowie Meisterwerke anderer europäischer Schulen und bietet eine unvergessliche Reise durch Jahrhunderte der Kunst.
Mit über 15.000 m² Ausstellungsfläche und Werken von mehr als 5.000 Künstlern in seinen Archiven lädt das Museum dazu ein, die weitläufigen Galerien im eigenen Tempo zu erkunden. Der Eintritt erfordert ein Ticket, und die Öffnungszeiten variieren je nach Tag, sodass eine gute Planung entscheidend ist.
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